Heiliger Veit vom Staffelstein und Grabfeldgau

Einen heiligen Veit von Staffelstein gibt es nicht, wohl aber in der Nachbarschaft einen heiligen Veit vom Ansberg, wobei der eher nicht gemeint war.

Die wahrscheinlichste Begründung für den Heiligen Veit von Staffelstein ergibt sich aus der Geschichte des Staffelberges heraus. Dort lebten von 1696 bis 1929 Eremiten – Einsiedler – die oben auf dem Gipfel ihren frommen Dienst nachgingen. Josef Viktor von Scheffel verband mit einem der Einsiedler, Ivo Hennemann, eine besondere Freundschaft. So setzte er dem Eremiten Ivo Hennemann, kurz Veit, mit seinem Lied ein unvergängliches Denkmal.
Im Lied der Franken wird beschrieben wie Scheffels zum “Heiligen Veit” auf Staffelberg bei Bad Staffelstein hinauf steigt. Und bei diesem Anblick ist auch klar, warum sich Josef Viktor von Scheffel nichts sehnlichster wünschte als dass ihm Flügel wachsen.

Aussicht vom Gipfel des Staffelberges mit Sicht über Gottesgarten

Grabfeldgau

Das Grabfeld oder der Grabfeldgau befindet sich im Grenzbereich Südthüringens und Frankens. Es ist eine hohe, hügelige, selten bergige Landschaft. Der Grabfeldgau liegt im Norden der Mainfränkischen Platten und im Vergleich zur Umgebung herrschen im Grabfeld günstige klimatische Verhältnisse und Bodenbedingungen, weshalb das Landschaftsbild über weite Bereiche von Ackerbau geprägt ist.

 

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